JPMorgan prognostiziert $600B institutionelles Investment in Bitcoin

Analysten des Wall-Street-Bankenriesen JPMorgan prognostizieren einen Anstieg der institutionellen Bitcoin Millionaire (BTC)-Investitionen von Versicherungsgesellschaften und Pensionsfonds. In den letzten Monaten hat sich BTC zu einem begehrten Investmentvehikel an der Wall Street entwickelt, da mehrere börsennotierte Unternehmen sich dazu entschieden haben, den nach Marktkapitalisierung größten Kryptowährungswert als Währungsreserve zu halten, da sie eine weitere Entwertung der Währung befürchten.

Pensionsfonds und Versicherungsgesellschaften könnten Bitcoin-Forays machen

Laut Bloomberg signalisiert die jüngste Bitcoin-Investition des US-Versicherungsriesen Massachusetts Mutual ein wachsendes BTC-Interesse bei einer großen Auswahl institutioneller Akteure. Wie bereits von BTCManager berichtet, hat MassMutual Anfang Dezember 100 Millionen Dollar in den Kauf von Bitcoin investiert.

Für den Strategen Nikolaos Panigirtzoglou ist das MassMutual-Bitcoin-Spiel ein Zeichen für das aufkeimende Interesse an Bitcoin bei Versicherungsgesellschaften und Pensionsfonds. Panigirtzoglou merkte jedoch an, dass im Gegensatz zu wohlhabenden Investoren wie Family Offices, Pensionsfonds und Versicherungsgesellschaften in ihrem Aufwand, den sie für riskante Investmentvehikel wie BTC aufbringen können, begrenzt sind.

Ein Auszug aus Panigirtzoglous Analyse lautet

„Die Bitcoin-Käufe von MassMutual stellen einen weiteren Meilenstein in der Bitcoin-Adoption durch institutionelle Investoren dar. Man kann die potentielle Nachfrage sehen, die in den kommenden Jahren entstehen könnte, wenn andere Versicherungsgesellschaften und Pensionsfonds dem Beispiel von MassMutual folgen.“

Laut Panigirtzoglous Analyse könnte Bitcoin für einen zusätzlichen Zufluss von 600 Milliarden Dollar an institutionellen Investitionen gerüstet sein, wenn Pensionsfonds und Versicherungsgesellschaften in den USA, Großbritannien, Europa und Japan auch nur 1 Prozent ihres Vermögens in BTC investieren. Bereits im Juni sagte der Messari-Analyst Ryan Watkins voraus, dass der Bitcoin-Preis 50.000 Dollar erreichen könnte, wenn Institutionen 1 Prozent ihrer Portfolios in die nach Marktkapitalisierung größte Kryptowährung investieren.

Seit November hat Bitcoin einen signifikanten Preisanstieg erlebt, der in einem etwas höheren Allzeithoch gipfelte. Die 20.000-Dollar-Preisgrenze bleibt jedoch eine psychologische Barriere für BTC.

Versicherungsgesellschaften und Pensionsfonds, die in Bitcoin investieren, sind auch ein Indiz für die wachsende BTC-Legalisierung in großen Volkswirtschaften wie den USA. Institutionelle Akteure wie MassMutual können nur in Vermögenswerte investieren, die von anerkannten Vermögensverwaltern verwahrt werden.

Anfang des Jahres genehmigte das US Office of the Comptroller of the Currency die Verwahrung von Kryptowährungen für Banken, die der US-Regierung unterstellt sind. Der Schritt festigte die wachsende US-Kryptowährungsverwahrungsszene, die bereits Teilnehmer von virtuellen Währungsunternehmen wie Coinbase und etablierten Mainstream-Finanzunternehmen wie Fidelity aufweist.